Massachusetts Institute of Technology: Elektronikentwicklung und mehr

Das sogenannte MIT ist eine der führenden technischen Hochschulen weltweit. Bekannt ist sie insbesondere für die Bereiche Informatik, Elektronikentwicklung und weitere Naturwissenschaften, die viele berühmte Forscher und wissenschaftliche Erkenntnisse hervorgebracht hat. Vor allem die Einbeziehung von Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften in die Ausbildung von Ingenieuren ist charakteristisch, da diese Studieninhalte in technischen Bereichen selten vermittelt werden. Generell ist die Hochschule ein Vorreiter in der interdisziplinären Ausbildung und Forschung: So wurden hier beispielsweise die ersten Chemieingenieure ausgebildet.

Insbesondere das hohe Niveau der Ausbildung macht das MIT zu einer der renommiertesten Hochschulen. Bereits in den Studienanfängen werden die Studierenden intensiv in die Forschung eingebunden. Derzeit studieren am MIT etwa 10.000 Menschen. Die gesamten Kursunterlagen sind außerdem im Internet für jedermann abrufbar – Dadurch unterstützt das MIT auch die weltweite Weiterbildung.

Die Hochschule stellt teils hohe Anforderungen an die Studierenden, die traditionell in amerikanischen Wohnheimen leben. Diese sind mitunter sehr unterschiedlich: In manchen ist eine Hippie-Kultur präsent, andere wiederum sind eher spießbürgerlich. Charakteristisch für das MIT ist auch, dass obwohl keinerlei musisch-künstlerische Studiengänge angeboten werden, der Anteil der musizierenden Studierenden sehr hoch ist. Auch Sportteams bestehen an der Hochschule, die sich MIT Engineers nennen.

Entwicklungen und Nobelpreisträger des MIT

Berühmte Entwicklungen am MIT sind vor allem Schlüsseltechnologien der Informatik seit dem Zeitalter des Computers, sowie zahlreiche Neuerungen der Radartechnik. Auch in der Raumfahrt und Hochtechnologie gibt es mittlerweile zahlreiche Forschungsprojekte. Zudem hat das MIT zahlreiche Nobelpreisträger hervorgebracht, unter anderem Kofi Annan, Charles Pederson und Joseph Steglitz.


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